news  |  Handlungsempfehlung zum Umgang mit dem QR-Code auf Grabmalen


Umgang mit dem QR-Code auf GrabmalenDeutscher Städtetag

Am 20.11.2013 versendete der 'Deutsche Städtetag' an seine Mitglieder eine, von der Fachkommission "Friedhof und Stadtgrün" erarbeitete 'Handlungsempfehlung zum Umgang mit dem QR-Code auf Grabmalen'.
Mit diesem Rundschreiben wird deutlich das das Thema QR-Code an Grabsteinen nun wohl auch in der Mitte 'der Verwaltung' angekommen ist !

Diese 'Handlungsempfehlung soll als Genehmigungshilfe dienen' - ist im Vorwort des relativ kurz gefassten Schreibens zu lesen. Dennoch - oder gerade deswegen, sollte es erlaubt sein, eine 'Kernaussage' zu zitieren: "Statt einer Grabinschrift ist die Anbringung eines QR-Codes möglich, da er als solche fungiert. Diese Art der Grabinschrift ermöglicht bei Nutzung der entsprechenden Scanntechnik umfangreichere Informationen zum Verstorbenen und zu seiner Lebensgeschichte. Er kann auch im Rahmen der bisherigen Beschriftung durch die Friedhofsgewerke an Grabmalen oder Pflegeschildern eingesetzt werden."

Wow ! Anstelle der mühsam, teils kunstvoll gestalteten, mit Hammer und Meißel eingearbeiteten Inschrift wird nun 'empfohlen' einen QR-Code anzubringen, da er als solche fungiert. Das die Inschrift ein wesentliches 'Merkmal' des Grabsteines ist, da sie von allen Besuchern des Friedhofs gelesen werden kann und für alle Interessierten ablesbar sein sollte wird nicht berücksichtigt.

Wir haben 2011 erstmals einen QR-Code direkt in Naturstein erstellt und beispielhaft als Urnengrabstein platziert. Dieses von uns als 'Grabstein für Nerds' bezeichnete Grabmal sollte schon damals deutlich machen das ein Code allein nicht ausreicht eine Grabstätte zu markieren.

DAS Dokument als pdf.-datei: rs_Handlungsempfehlung_QR_Code_auf_Grabmalen_Anlage.pdf
Direktlink zum pdf-Dokument beim 'deutschen Städtetag' unter: www.staedte-sind-zukunft.de

dataMatrix-Grabstein bildhauerarbeiten in naturstein - © steinart 2012










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